Allgemeine Informationen

Ackerbau

Grünland

Standorte

Flächenaufteilung

Feldbau

 

Der Feldbau ist unsere zweite Kernkompetenz in der Herstellung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Neben Marktfrüchten, wie Getreide und Raps für die Nahrungsmittel- und Non-Food-Branche, erzeugen wir auf unseren Wiesen und Feldern betriebseigene Futtermittel in Form von Getreide, Silagen, Heu und Stroh. Damit garantieren wir die ganzjährige Versorgung der Tierbestände mit bestem Grundfutter.

Der kontrollierte und nachhaltige Anbau unserer Feldfrüchte hat innerhalb der Kooperation einen hohen Stellenwert. Das gilt für Ackerland und natürliches Grünland gleichermaßen. Deshalb steht für uns der Schutz unserer landwirtschaftlichen Flächen an erster Stelle.

Viele Hektar davon sind mittels langfristiger Pachtverträge gepachtet und werden von uns verantwortungsbewusst bewirtschaftet — setzen doch die vielen Landverpächter seit Jahren ihr Vertrauen in unsere Arbeit. Ein Vertrauen, dem wir in unserer täglichen Arbeit gerecht werden müssen und wollen. Sprechen Sie mit uns, wenn Sie Flächen zu verpachten haben, Verträge geändert werden müssen oder infolge von Generationswechsel, Sie sich zu einem Verkauf ihrer Flächen entschließen. Wir stehen Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Die Kooperation Greifenstein bewirtschaftet ihre Fläche in einer Höhenlage von 400 bis 700 m ü.NN im Erzgebirge. Die jährlichen durchschnittlichen Niederschlagsmengen liegen bei etwa 900 mm und die Jahresdurchschnittstemperatur bei 6,8 o C. Die vorherrschende Bodenart ist sandiger Lehm mit Bodenwertzahlen von 30 — 38 für Ackerland und 34 — 39 für Dauergrünland.

Von der Flächendiversifizierung zwischen Zschopau und Annaberg-Buchholz profitieren wir gemeinsam. Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen und Niederschlagsverteilungen lassen sich die Vegetationsunterschiede in den jeweiligen regional verteilten Betrieben gut in die tägliche Arbeitsgestaltung einbinden und sichern so beispielsweise die Auslastung unserer modernen Landtechnik.

Ackerbau — Bodenschutz und Ertrags-sicherheit

 

Über die Hälfte unserer landwirtschaftlichen Nutzflächen ist fruchtbares Ackerland. Zur Absicherung der ganzjährigen Tierfütterung ist es von zentraler Bedeutung. Neben Futtergetreide werden Mais und Feldfutter für die Versorgung unserer Tierbestände angebaut. Die übrigen Marktfrüchte wie Weizen, Roggen, Hafer und Raps werden entsprechend ihrer Preiswürdigkeit an Händler und Mühlen verkauft.

Der Schutz unseres wertvollen Ackerlands hat höchste Priorität. Daher setzen wir beispielsweise seit vielen Jahren auf die pfluglose Bodenbewirtschaftung. Der verminderte Bodeneingriff fördert die biologische Aktivität und verbessert den Schutz vor Erosion und  Wasserverdunstung. Für diese Bewirtschaftungsweise werden auch weniger Arbeitsgänge im Vergleich zur konventionellen Bodenbearbeitung benötigt, dies spart Zeit und Geld.

Die regelmäßigen Bodenuntersuchungen und betrieblichen Nährstoffanalysen bilden die Grundlage für eine bedarfsgerechte und ausgewogene Kalk-und Nährstoffversorgung unserer Böden. Mit Hilfe modernerster Ausbringungstechnik werden unsere wertvollen wirtschaftseigenen organischen Dünger bodennah und schonend ausgebracht. Damit vermeiden wir Nährstoffverluste und verringern die Geruchsemmission.

Ein weiterer Ausdruck unserer ressourcenschonenden Bewirtschaftungsweise ist der Einsatz der N-Sensor- Technologie. Der N-Sensor ermöglicht eine variable und teilflächenbezogene Stickstoffdüngung anhand der Entwicklung unserer Pflanzenbestände. Der Pflanzenschutz erfolgt durch geschultes Personal und geprüfter Technik. Wir arbeiten dabei stets nach dem Schadschwellenprinzip. Die Pflanzenbestände werden regelmäßig auf ihrem Gesundheitszustand kontrolliert. Erst wenn der Verunkrautungs-, Schädlings- und Krankheitsbefall zu groß wird, kommen die zugelassenen Pflanzenschutzmittel sparsam und effizient zum Einsatz. Dabei achten wir besonders auf Nützlinge und ausreichend Abstand zu den Gewässern in unserem Bewirtschaftungsgebiet.

Mit modernen Anbauverfahren, wechselnden Fruchtfolgen und angepasster Sortenwahl sowie einem verantwortungsvollem Umgang mit Pflanzenschutz und Düngung möchten wir die Bodenfruchtbarkeit erhalten und weiter verbessern. Dabei helfen uns exakte Anbauplanung, Dokumentation und Auswertung aller relevanten Feldarbeiten, aber auch langjährige Erfahrungen unserer Mitarbeiter sowie der Einsatz leistungsstarker und moderner Landtechnik.

Grünland — Beste Silagen und arten-reiches Weideland

 

Mit einem Anteil von über 40 % Dauergrünland in unserer Flächenausstattung haben wir einen weiteren wichtigen Produktionsschwerpunkt innerhalb der Kooperation Greifenstein.

Unser artenreiches Grünland bietet optimale Voraussetzungen für die Herstellung bester und schmackhafter Silagen, Heu und wertvollem Weideland für unsere Rinder. Das Grünland wird hinsichtlich der Nutzung unterschiedlich bewirtschaftet. Ob als reine Mähwiese für die Silageerzeugung, als Mähweide im Wechsel von Mähen und Beweidung oder als reines Weideland für unsere Mutterkühe mit ihren Kälbern. Die flexible Nutzung des Grünlandes wird ergänzt durch einen geringen Umfang an Biotoppflege sowie der ökologischen Grünlandbewirtschaftung.

Analog zum Ackerland werden auch die Grünlandflächen hinsichtlich ihrer Nährstoffversorgung untersucht und bedarfsgerecht gedüngt und gekalkt. Durch ständige Nachsaaten, einer guten Grundnährstoffversorgung sowie Pflegemaßnahmen wie Walzen, Striegeln und Schleppen gewährleisten wir die Grundlage für eine hochwertige Grundfutterproduktion für unserer Tierbestände und dem Erhalt von artenreichem Grünlandbeständen.

 

Standorte & Bewirtschaf-tungsgebiete

 



Flächen-Aufteilung

 

 

Grünland 43 %  
Getreide 32 % 56 % vom Ackerland
Winterraps 12 % 22 % vom Ackerland
Silomais 8 % 14 % vom Ackerland
Feldfutter/Brache 4 % 8 % vom Ackerland
Landschaftselemente 1 %